Aileen Urban M.A.

Skandinavistische Sprachwissenschaft

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Lebenslauf

Seit 11/2016 Stipendiatin des Collegium Philosophicum der CAU zu Kiel
Seit 11/2016 Beginn der Promotion in der skandinavistischen Sprachwissenschaft
1-3/2015 Forschungsaufenthalt am Institut für schwedische Sprache der Universität Göteborg; Stipendiatin des Schwedischen Instituts
3/2014 - 7/2015 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
2013-2015 Master of Arts in  Skandinavistik und Philosophie an der CAU zu Kiel
2/2013 - 8/2016 Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft der Fachbibliothek des ISFAS/Skandinavistik der CAU zu Kiel
8/2011 - 1/2012 ERASMUS - Studienaufenthalt an der Universität Karlstad
2009-2013 Bachelor of Arts in  Skandinavistik und Philosophie an der CAU zu Kiel und der Universität Karlstad

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: "Konstruktionsgrammatik und Codeswitching"

Der noch recht junge Theorienkomplex der Konstruktionsgrammatik (KxG) weitet sein Forschungsfeld stetig auf weitere linguistische Gegenstandsbereiche aus. In diese Entwicklung kann das Dissertationsprojekt Konstruktionsgrammatik und Codeswitching eingeordnet werden: Forschungsziel des Projekts ist es, Phänomene des Codeswitching (CS) aus konstruktionsgrammatischer Perspektive zu modellieren.

Die neuere Kontaktlinguistik geht davon aus, dass Mehrsprachigkeit der Normalfall ist, und psycholinguistische Untersuchungen betonen, dass mehrsprachige Sprecher ihre Sprachen in der Kognition nicht getrennt voneinander verarbeiten. Diese Einschätzungen teilen mittlerweile auch viele Linguisten, die zu CS forschen, ohne allerdings die theoretischen und praktischen Konsequenzen in der Modellentwicklung zu berücksichtigen. Im Dissertationsprojekt wird das Modell der Diasystematischen Konstruktionsgrammatik (DKxG) herangezogen und an die CS-Phänomene angepasst. Dieses Modell berücksichtigt die oben geschilderten neuen Einschätzungen.

Einhergehend mit der Fragestellung, ob für unterschiedliche Kontaktszenarien allgemeine Tendenzen für das CS formulierbar sind, sollen die zahlreichen CS-Phänomene zudem anhand von Korpusanalysen für unterschiedliche Kontaktszenarien mit Beteiligung skandinavischer Sprachen geprüft werden.