Ringvorlesung: Grönland im Fokus

1721 erfuhr der norwegisch-dänische Pfarrer Hans Egede von der Existenz Grönlands und beschloss – mit Bewilligung Frederiks IV. und unter Berücksichtigung dessen machtpolitischer Bestrebungen – das Land zu bereisen. Die Ankunft Egedes markiert den Beginn der Missionierung und Kolonialisierung Grönlands durch Dänemark – und damit den Beginn jedweder Beziehungen zwischen dem neuzeitlichen Grönland und Skandinavien. Die diesjährige interdisziplinäre Ringvorlesung des ISFAS blickt auf diese 300-jährigen Beziehungen unter Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher und sprachhistorischer Perspektiven, mithilfe postkolonialer und imagologischer Zugänge und unter Bezugnahme auf geopolitische und ökologische Fragestellungen. Es liest zudem der dänisch-norwegische Autor Kim Leine, in dessen literarischem Werk Grönland eine zentrale Rolle spielt.

Die Vorträge finden donnerstags von 18.15-19.45 unter Berücksichtigung der Corona-Hochschulenverordnung in CAP 3 - Hörsaal 2 statt und werden ebenfalls digital via Zoom übertragen. Für die Teilnahme in Präsenz ist ein 2G-Nachweis erforderlich.

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