Anna Hagel M.A.

Skandinavistische Sprachwissenschaft | Studienberatung

Leibnizstraße 8, Raum 221
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a.hagel@isfas.uni-kiel.de

Sprechstunde

Lebenslauf

Seit 02/2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISFAS/Skandinavistik der CAU zu Kiel
02/2020 Beginn der Promotion in der skandinavistischen Sprachwissenschaft
10/2017 bis 12/2019 Masterstudium der Skandinavistik und Anglistik an der CAU zu Kiel
10/2017 bis 02/2018 & 10/2018 bis 02/2019 Tutorin für skandinavistische Sprachwissenschaft
09/2016 bis 01/2020 Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft am ISFAS/Skandinavistik der CAU zu Kiel (Fachbibliothek Skandinavistik)
10/2014 bis 09/2017 Bachelorstudium der Skandinavistik und Anglistik an der CAU zu Kiel

Dissertationsprojekt

Phonological schematicity in Interscandinavian comprehension (Arbeitstitel)

Während die festlandskandinavischen Sprachen Dänisch, Norwegisch und Schwedisch in geschriebener Form große lexikalische Gemeinsamkeiten aufweisen, wird das Erkennen dieser Ähnlichkeiten in der mündlichen Kommunikation durch Ausspracheunterschiede teils deutlich erschwert. Dennoch gelingt es Skandinaviern häufig, sich selbst über große lautliche Unterschiede hinweg zu verstehen, ohne ihre jeweiligen Nachbarsprachen gezielt gelernt zu haben. Dabei bauen die Sprecher in interskandinavischen Kommunikationssituationen sukzessive ihr rezeptives Wissen aus. Während ohne Vorkenntnisse zunächst nur ein Dekodieren auf Grundlage der Ähnlichkeiten zur eigenen Sprache möglich ist, wird angenommen, dass die Sprecher mit der Zeit neben ganzen Wörtern auch schematischere Wissenseinheiten etwa zu lautlichen Korrespondenzen erlernen, die sie im Weiteren auf unbekannten Input anwenden können. Das Projekt geht der Frage nach, wie genau sich die Dekodierungsstrategien der Sprecher durch zunehmendes rezeptives Wissen tatsächlich wandeln. Um diesen Wandel untersuchen zu können, soll in psycholinguistischen Experimenten bei Probanden in einem interskandinavischen Setting rezeptiver Wissensaufbau induziert werden. Ziel des Projektes ist dabei die Entwicklung eines Modells zum interskandinavischen Dekodieren, das neben den Ergebnissen der Experimente auch auf aktuellen Erkenntnissen zu Perzeption und Verarbeitung aus der kognitiven Linguistik und Konstruktionsgrammatik aufbaut.